Briefe der Liselotte von der Pfalz

Hier sollen Briefe der Liselotte von der Pfalz veröffentlicht und später evtl. als E-books zugänglich gemacht werden.
Liselotte von der Pfalz soll nach verschiedenen Schätzungen und Hochrechnungen 40 000 bis 60 000 Briefe geschrieben haben, wovon etwa 5750 überliefert sind. Dabei handelt es sich zum größten Teil um private Briefe an ihre Verwandten und Bekannten in Deutschland. Sie berichten vom Alltag, den Sorgen und Beschwerden der Schwägerin des Sonnenkönigs Ludwig XIV., und den Zeitereignissen die sie berührten. Die Briefe sind eine Quelle für die Geschichte der zweiten Hälfte des 17. und den Anfang des 18. Jahrhunderts, aber auch den Kulturhistorikern, Sprachwissenschaftlern, Soziologen und selbst der Klimaforschung können sie Einsichten und Daten über diese Zeit liefern.
Auszüge aus den Briefen, Auswahlen und Zusammenstellungen mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen gibt es viele. Ziel dieser Online-Edition ist jedoch eine möglichst vorlagengetreue Wiedergabe aller Briefe, soweit sie urheberrechtsfrei zugänglich sind.

 

Zur Zeit stehen keine Briefe zum Lesen bereit.

 

Die Briefschreiberin

Elisabeth Charlotte von Pfalz-Simmern, besser bekannt als Liselotte von der Pfalz, wurde 1652 in Heidelberg geboren. Vier Jahre (7. bis 11. Lebensjahr) lebte sie bei ihrer Tante, Herzogin (später Kurfürstin) Sophie von Hannover. Im Alter von 19 Jahren wurde sie aus politischen Gründen mit dem Bruder des französischen Königs, Herzog Philipp von Orléans verheiratet. Von da an lebte sie 50 Jahre bis zu ihrem Tode am französichen Hof. Ihr Sohn, Philipp II. von Orléans, regierte Frankreich sieben Jahre lang für den minderjährigen König Ludwig XV. Sie war Großmutter des deutschen Kaisers Franz I., Gemahl von Maria Theresia, und dadurch eine Vorfahrin aller späteren Mitglieder des Hauses Habsburg.
Tintenfass
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