Briefe der Liselotte von der Pfalz

Hier sollen Briefe der Liselotte von der Pfalz veröffentlicht werden.
Auszüge aus den Briefen, Auswahlen und Zusammenstellungen mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen gibt es viele. Ziel dieser Online-Edition ist eine möglichst vorlagengetreue Wiedergabe aller urheberrechtsfrei zugänglichen, deutschsprachigen Briefe.

Zur Zeit stehen Briefe zum Lesen bereit.

ZITAT DES TAGES
aus einem Brief vom 10. August 1719 an Friedrich v. Harling
über den Porträtmaler Hyacinthe Rigaud

… Mons. Rigeaud; er mahlt woll, aber spricht übel, denn er stottert so unerhört, daß es ein viertelstundt dauert, ehe ein gespräch heraußkompt; er solte allezeit in singen reden, denn wenn er singt, stottert er nicht.

… Monsieur Rigaud, er malt sehr gut, aber spricht schlecht, denn er stottert so unerhört, dass es eine viertel Stunde dauert, ehe ein Gespräch herauskommt; er sollte immer singend reden, denn wenn er singt, stottert er nicht.

Elisabeth Charlotte von Pfalz-Simmern, heute besser bekannt als Liselotte von der Pfalz, wurde 1652 in Heidelberg geboren. Im Alter von 19 Jahren wurde sie aus politischen Gründen mit dem Bruder des Königs Ludwig XIV., Herzog Philipp von Orléans verheiratet. Von da an lebte sie 50 Jahre bis zu ihrem Tode am Hof des Sonnenkönigs.
Sie soll nach verschiedenen Schätzungen und Hochrechnungen 40 000 bis 60 000 Briefe geschrieben haben, wovon etwa 5750 überliefert sind. Dabei handelt es sich zum größten Teil um private Briefe an ihre Verwandten in Deutschland. Sie berichten vom Alltag am französischen Hof und den Ereignissen ihrer Zeit. Die Briefe sind eine Quelle für die Geschichte der zweiten Hälfte des 17. und den Anfang des 18. Jahrhunderts, aber auch den Kulturhistorikern, Sprachwissenschaftlern, Soziologen und selbst der Klimaforschung können sie Einsichten und Daten über diese Zeit liefern.

Mehr über die Briefschreiberin >>

Impressum Datenschutzerklärung KontaktPost Änderungsstand:
Tintenfass